Klartext zur Automobilen Zukunft

Die Umstellung auf E-Mobilität bedeutet nicht, dass man überall hinfahren kann, viele Metropolen planen ein Einfahrverbot für Privatautos. Eine Mehrheit ist bereit, den Wagen stehen zu lassen – wenn die Alternativen stimmen.

Spanien hat angekündigt, dass ab 2050 auch der Bestand der dann noch existierenden Verbrenner nicht mehr auf öffentlichen Straßen fahren dürfen wird.

Hmm. Immerhin wird nun ehrlich kommuniziert, was das Ziel der „Verkehrswende“ ist … nämlich die Abkehr vom persönlichen motorisierten Individualverkehr.

Die Zukunft kommt: Die Sonne brennt auf die Haube des Lightyear One, der Audi summt seine elektronische Melodie, der Wasserstoff gurgelt tief unten im Toyota, und nachts hört man manchmal noch, wie das Gebrüll uneinsichtiger, vom Aussterben bedrohter Löwen, in der Ferne das Röhren der beschleunigenden Porsches und AMG-Motoren.

Ein wirklich gut geschriebener, unaufgeregter Artikel über die Zukunft, die soeben begonnen hat.

Ich selbst teile zwar nicht alle der darin gemachten Bewertungen, siehe meine Gedanken dazu … aber trotzdem lesenswert.

Es sind ja nicht die wenigen schnellen Sportwagen, die das Klimaproblem verursachen, sondern die Millionen freudlos durch den Pendlerstau dieselnden Klein-SUVs. Könnte man die im Namen des Klimaschutzes abschaffen, aber vielleicht doch Artenschutz beantragen für die Autos, die eigentlich vor allem Gesamtkunstwerke aus Klang, Form und Haptik sind und, wie andere Kunstwerke, auch viel zu teuer und selten, als dass sie ein ernst zu nehmendes ökologisches Problem werden könnten?

Ja. Ist was dran.

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