3=6 … erinnert sich jemand?

Audi war mit diesem Slogan (als “DKW“) vor sechzig Jahren berüchtigt für seine stinkenden Zweitakt-Dreizylinder.

In den letzten zwanzig Jahren haben sich die rumpelnden Dreizylinder als Viertakter im PKW breitgemacht.

Eine durchaus lesenswerte Würdigung findet sich in der FAZ.

Aber das Thema “Haltbarkeit“ wird leider nur angerissen.

„Die Komplexität der Verbrennungsmotoren hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten deutlich erhöht, beispielsweise durch immer aufwendigere Software, Auflade- und Abgasreinigungssysteme. Weil die Motorsteuerung bei sich ankündigenden Defekten oder zunehmendem Verschleiß schon im Frühstadium automatisch nachregelt, bleiben eventuelle Veränderungen im Fahrbetrieb zunächst unbemerkt. Werden dann die definierten Grenzwerte überschritten, ist der Schaden meist schon eingetreten. Durch das verbreitete Downsizing der Triebwerke kann sich deren Standfestigkeit verringern, weil beispielsweise das Kolbenmaterial durch hohe thermische und mechanische Belastung vorzeitig ermüdet oder auch andere Bauteile keine Reserven mehr für mechanische oder thermische Überlastungen besitzen.“

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