Panik bei den Zeitungen …

... anders ist es nicht zu erklären, dass das Verlagshaus Nürnberger Presse nun rechtlich gegen ein mittlerweile im 77. Jahr erscheinendes Blättchen der Stadt Fürth vorgeht und so dessen Einstellung erzwingt. Mannomann. Souverän geht anders. Das bestätigt mich aber in meiner Entscheidung, die gedruckte Lokalzeitung nach vielen Abo-Jahren gekündigt zu haben.

Deutsch sein heißt, eine Sache um ihrer selbst willen so gründlich zu betreiben, bis alle schlechte Laune haben.

Das war schon immer so, immer mal wieder. Eine spitz geschriebene Abrechnung mit dem gendernden Zeitgeist ("Zeitgeist_Innen"), die ich als sehr treffend und gut nachvollziehbar empfinde. Das Jakobinertum feiert fröhliche Urständ' in Deutschland und gibt sich einen modernen links-grünen umweltfreundlichen und woken Anstrich. Wo führt das hin? Wer will das? Wem nutzt es? Gedanken von …

Wenn es sowas vor dreißig Jahren schon gegeben hätte, …

… hätte ich mein Studium nicht teilweise mit der Anfertigung von Fachübersetzungen finanzieren können! DeepL ist erstaunlich, wie ich selbst schon feststellen konnte (ich nutze es sporadisch, wenn ich eine gute Formulierung benötige). Nun findet sich in der heutigen FAZ hinter der Paywall ein schöner Text von einem Regisseur, der anschaulich beschreibt, wie der digital …

Jedes. Wort. Ein. Treffer.

Selten habe ich solch einen pointierten Kommentar zum gedankenlosen Umgang mit Sprache gelesen. Ich fasse mir an die Nase und gelobe Besserung ... http://www.faz.net/-gsf-aboez

In memoriam Fridolin Freudenfett

Erst gestern hatte ich einen Text der FAZ verlinkt, in welchem das verlorengehende Sprachbewusstsein am Beispiel der "Sesamstrasse" beschrieben wird ... und schon heute finde ich den nächsten, fast noch eindrücklicheren Nachweis, wie sich die Zeiten und das mit dem Zeitgeist verbundene Sprachgefühl ändern. Achim Hölter (Universitätsprofessor für Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Wien) findet …

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