Mein Coupé aus den 1960ern

Ein Coupé aus den 1960ern, da träumen wohl einige davon – ich auch.

Was fällt einem denn dazu ein? Neben den unsterblichen BMW natürlich die eleganten Fiat 2300S, einige schöne Peugeot-Modelle (z.B. 504 Coupé, heute ebenfalls sehr rar), vielleicht noch was von Opel (hmmm, der GT …) oder Ford, und dann – natürlich – die zum Klassiker gewordenen Modelle von Mercedes-Benz.

Obwohl die Fahrzeuge des schwäbischen Herstellers damals alles andere als günstig waren und der Konkurrenz als technisch auch nicht unbedingt überlegen galten, sind doch erstaunliche Stückzahlen verkauft worden; daraus folgt auch, dass bis heute etliche diese Fahrzeuge überlebt haben, wenn auch teilweise in beklagenswertem Zustand. Ein W111 Coupé erzielt heute auch in Zustand 4 durchaus Preise im sehr deutlich fünfstelligen Bereich; gute Fahrzeuge kosten sechsstellig.

Eine Fahrzeugklasse darunter kam 1968 der damals sogenannte „kleine Mercedes“ als neues Modell auf den Markt – dieser Vorgänger der heutigen E-Klasse war dann ab 1969 auch – ausschließlich mit Sechszylindermotoren – als Coupé erhältlich, Baureihenbezeichnung W114. Diese Fahrzeuge waren (wie die meisten anderen Autos derselben Zeit) leider fast überhaupt nicht gegen Korrosion geschützt, und so sind in den letzten 50 Jahren sehr viele Wagen irgendwann einfach wegen irreparabler Rostschäden verschrottet worden. Die wenigen übriggebliebene Exemplare werden von ihren Besitzern gehegt und gepflegt.

Ein Coupé aus den 1960ern, da träumen wohl einige davon – ich auch. Das W114-Coupé hatte mir schon in meiner Kindheit gut gefallen, und so war ich doch angenehm überrascht, letzthin ein schönes Modell dieses Fahrzeuges im Maßstab 1:18 ausfindig zu machen.

Der Hersteller SunStar aus Macao bietet in verschiedenen Farben relativ preisgünstige Sammlermodelle an; unter der Artikelnummer 4575 ist der Mercedes 280C /8 in roter Farbe gelistet (beim Hersteller zwar ausverkauft, es gibt aber Restbestände im Handel). Andere Farben (grün, silber) sind ebenfalls erhältlich.

Das Modellauto kommt in einer sehr gut schützenden Verpackung aus Styropor mit Umkarton; dennoch waren in meinem Falle über den Transportweg einige Teile des Modells abgeschüttelt worden und mussten erst wieder vorsichtig angebracht werden.

Viele Details des Originals sind gut getroffen; der Gesamteindruck ist ziemlich stimmig. Nur von schräg hinten wirkt das Modell wie ein Unfallauto, denn der im Original waagerecht an den Seitenteilen entlang verlaufende Stoßfänger hängt bei meinem Modell auf beiden Seiten gleichermaßen schief (auch wenn die Hersteller-Homepage das anders zeigt).

Ein paar Bilder des Modellautos hänge ich hier an … und der Wagen kommt jetzt in seine Garage, die Vitrine, wo er neben dem schon länger vorhandenen W126 parkt.

Ein Coupé aus den 1960ern, da träumen wohl einige davon – jetzt hab ich eines.

😉

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