Tut nicht weh: MRT

Heut mal was ganz anderes … ich durfte selber mal ins (unters?) MRT, Grund hierfür ein „Problemchen“ am Knie, welches mein Orthopäde genauer diagnostizieren will …

MRT steht für „Magnetresonanztomographie“. Mit diesem Verfahren werden Weichteile des Körpers Schicht für Schicht gescannt, so dass sich eine gute Darstellung ergibt.

Eine recht umfassende Beschreibung findet sich z.B. hier (da habe ich auch das verlinkte Video gefunden).

Viele Leute haben Angst vor einer MRT-Untersuchung, daher war ich nun wirklich recht gespannt, wie so etwas abläuft.

Anlass für Angst besteht tatsächlich in keinster Weise: als Patient wird man auf eine fahrbare Liege positioniert, die dann in die ringförmige Apparatur hineingeschoben wird. Ungewohnt oder störend ist bestenfalls die Geräuschkulisse: die ganze Maschine brummt, dröhnt, knattert, rattert und vibriert nacheinander in unterschiedlichen Frequenzen und Tonlagen; manchmal klingt das recht aggressiv.

Der Patient bekommt einen Gehörschutz sowie einen „Panikknopf“ und sollte die Prozedur logischerweise möglichst reglos über sich ergehen lassen, damit auch gut verwertbare Aufnahmen entstehen können.

Ich persönlich empfand die Untersuchung nicht als unangenehm. Hätten sich die Geräusche nicht immer wieder in kurzen Abständen so stark verändert, wäre ich vermutlich sogar eingeschlafen 😉

Interessant wäre es zu wissen, welche elektrischen Anschlussleitungen solch ein Apparat benötigt – „aus dem Bauch heraus“ würde ich irgendwas zwischen 10 und 50 kW vermuten…

Jedenfalls war das eine hochinteressante Erfahrung für mich. Morgen ist also der Orthopäde wieder am Zuge.

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