Netflix und VW – das werden wohl keine Freunde mehr.

Vor wenigen Tagen bin ich auf eine neue Dokumentarserie aufmerksam geworden: „Dirty Money„, eine Netflix-Eigenproduktion.

Die erste Folge beschäftigt sich mit dem durch die Machenschaften von VW ausgelösten Diesel-Skandal. Man mag von der filmischen Umsetzung halten, was man will – ich finde es durchaus gelungen und bin erstaunt, mit welcher Tiefe und Detailverliebtheit hier ein amerikanisches Unterhaltungsunternehmen eine Recherche in einer europäischen Schlüsselindustrie betrieben hat.

Das Ganze ist natürlich jetzt schon nicht ohne Einfluß auf die insbesondere in den USA laufenden rechtlichen Auseinandersetzungen zwischen VW und etlichen „Geschädigten“ geblieben. Die FAZ hat dazu heute einen interessanten Artikel veröffentlicht.

„VW hat den Verstand verloren“

Affentests und Nazi-Vergleiche in Netflix-Doku: Der Anwalt Michael Melkersen bringt den Autohersteller in Verlegenheit. Aber auch außerhalb des Fernsehens geht der Jurist VW gewaltig auf die Nerven.

Ich bin ja gespannt, wie es da weitergeht. Die kriminellen Machenschaften der Verantwortlichen bei VW (und anderen!) werden hier in Europa ja immer noch kleingeredet und verharmlost. Man wird wohl erst in einigen Jahren oder gar Jahrzehnten in der Retrospektive beurteilen können, welches Gewicht die Sache wirklich hatte und welche Änderungen in der Automobilindustrie – aber auch in der gesamten Gesellschaft –  hierdurch ausgelöst worden sind.

Jedenfalls kann ich zur Abwechslung einen Blick auf diesen Dokumentarfilm durchaus empfehlen.

Links dazu:

 

 

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