ownCloudX mittels QPKG auf QNAP TS-251

Voraussetzungen

  • betriebsbereit im LAN eingebundenes QNAP NAS mit 64-bit-Intel-Prozessor und mindestens 4 GByte RAM (mit einem Gerät der ARM-Klasse TS-x41 sollte es auch gehen, das habe ich aber nicht probiert…)
  • von https://www.qnapclub.eu herunterzuladen:
  • ausserdem wird eine MySQL oder MariaDB-Datenbank benötigt. Diese gehört zu den originär vorhandenen Anwendungen des QNAP-NAS und kann muss unter „Einstellungen“ / „Anwendungen“ aktiviert werden.

Installation

  1. MySQL aktivieren, hierzu ist es sinnvoll, per phpMyAdmin Zugriff auf die Verwaltungsoberfläche zu erhalten. phpMyAdmin kann leicht aus dem App-Manager des NAS installiert werden. Die Credentials für root sollten geändert und sicher verwahrt werden!
  2. QApache über den App-Manager des NAS manuell installieren („durchsuchen“ / „installieren“) und starten
  3. QOwnCloud ebenso installieren und starten. Es öffnet sich ein neues Browserfenster, in welchem ein Startbildschirm erscheint:

Bildschirmfoto 2017-11-11 um 18.43.17.png

Der hier klein geschriebene Hinweis auf die Datenbank ist ERNSTZUNEHMEN! Also unter „Speicher & Datenbank“ unbedingt die Einstellungen anpassen.

Das „Datenverzeichnis“ kann einfachheitshalber unverändert belassen werden (ein Einbinden als Share per FileStation ist nachträglich möglich), aber die Datenbank muss auf MySQL/MariaDB geändert werden.

Jetzt kommt phpMyAdmin ins Spiel: Einen neuen Datenbankuser anlegen mit den gezeigten Einstellungen, starkes Passwort hier vergeben und MERKEN.

Bildschirmfoto 2017-11-11 um 19.36.20

Bildschirmfoto 2017-11-11 um 19.49.48.png

Dann auf der Installationsseite von QOwnCloud die passenden Werte eintragen (Achtung – Datenbankport kann auf der MySQL-Seite NAS – „Einstellungen“ abgelesen werden, Hostname muss merkwürdigerweise als „127.0.0.1“ eingetragen werden – localhost und echte IP gehen nicht) und Installation anschließen.

et Voilà!

Das System wäre jetzt grundsätzlich einsatzbereit. Natürlich müssen da noch einige Anpassungen getätigt werden – die beschreibe ich später.

 

 

 

21 Antworten auf “ownCloudX mittels QPKG auf QNAP TS-251”

  1. Hallo Stefan,

    arbeitete seit 2016 mit OwnCloud 8.0.4 – seit dem Update auf QTS 4.4.1 funktionierte das aber nicht mehr gescheid. Kalender und Kontakte synchronisierten noch, nicht aber die Dateien, da kam es ständig zu Fehlern und Up-&Download Endlos-Schleifen.

    Habe Deine Anleitung befolgt, aber irgendetwas passt nicht. OwnCloud10 installiert, QApache und mit PHPMyAdmin einen Datenbankaccount angelegt.

    Vermutlich ist der Datenbankpfad auf der OwnCloud-Einrichtungsseite bei mir falsch. Da steht bei mir nur „/var/www/html/data“, anders als in Deinem Screenshot. Versuche ich mich anzumelden, dann erhalte ich die Fehlermeldung: „Error while trying to create admin user: Failed to connect to the database: An exception occured in driver: SQLSTATE[HY000] [2002] Connection refused“

    Wie kriege ich den den korrekten Pfad für das Feld „Datenverzeichnis“ raus?

    Vielen Dank, liebe Grüße von Bamberg nach Nürnberg,

    Christian.

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    1. Hallo Christian,
      Eben um diesem ganzen Gebastel ein wenig aus dem Wege zu gehen, habe ich die Umstellung auf NextCloudPi im Docker-Container vorgenommen. Läuft bei mir, sogar auf einer TS-231+ mit ARM-Prozessor. Versuchs doch auch mal.
      Viel Erfolg!

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  2. Hallo Stefan,

    muss mich schlau machen, was NextCloudPi ist …

    Auch die Docker-Container sagen mir bislang nix. Die OwnCloud 10 Installation erzwang die Mitinstallation von Container-Station auf dem QNAP-Nas. Auf den ersten Blick sieht das für mich wie ne Paketverwaltung für virtuelle Maschinen aus … ?! So als ob man in VirtualBox gleich auswählen könnte, was emuliert werden soll … stimmt das ungefähr?

    Da OC 10 in Abhängigkeit von dieser Container-Station installiert wurde, vermute ich, dass die App da drin auch läuft. Jedenfalls sind die Ports komplett andere als bei OC 8, die ja mit den Voreinstellungen des Webinterfaces von QNAP übereinstimmen …

    Also muss ich, wenn ich weiter basteln will – wie du es nennst & wenn meine Vermutung stimmt – entweder noch eine MySQL-Datenbank in dieser Container-Station-Umgebung anlegen und mit OC 10 verknüpfen oder ich weiß, welchen Pfad ich eingeben muss, der auf meine bisherige MySQL-Datenbank außerhalb des Containers verweist. Hast Du da Durchblick? (ich bin Soz.Päd. und nicht so vom Fach wie Du :))

    Danke für eventuelle weitere Tips,

    Christian

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  3. Hallo Christian,
    wenn die ContainerStation schon installiert ist, umso besser. Du verstehst das schon richtig – innerhalb der ContainerStation kannst Du beliebige Applikationen / Pakete ablaufen lassen, und NextCloudPi ist eben eine Paketlösung, die ursprünglich NextCloud mit allem Zubehör (auch der Datenbank!) auf dem raspberryPi laufen lässt. Dieses Paket funzt auf der QNAP wunderbar, auch mit ARM-Prozessor. Siehe auch meine Beschreibung unter https://spr-it.com/it-ideen/ncpi-docker-qnap-251/
    Für mich ist das derzeit der Weg der Wahl, eben auch, weil die Updates / Pflege des NextCloudPi-Containers doch wesentlich zuverlässiger erfolgt als die Pflege der QNAP-Applikationen unter QTS.
    Wichtig: Updates aber immer nur über die Verwaltungsoberfläche von NextCloudPi machen, nicht aus NextCloud selbst (frag nicht, woher ich das weiß).
    St.

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    1. Das kann IMHO mehr oder weniger dasselbe wie eine aktuelle ownCloud. Die beiden Systeme stammen ja von einer gemeinsamen Wurzel ab, entwickeln sich aber jetzt auseinander. OwnCloud zielt eher auf den Businessmarkt, während NextCloud auch „Features für Freaks“ einbaut und in der kostenlosen Version eben viele Funktionen anbietet, die ownCloud nur in der Bezahlversion hat.
      CalDav und CardDav werden von beiden unterstützt, ebenso wie WebDav.

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    1. Hallo Stefan,

      Habe jetzt dank Deines Tips OwnCloud verlassen und nutze NextCloud (https://spr-it.com/it-ideen/ncpi-docker-qnap-251/).

      Funktioniert auch bei mir: PC, Telefone und Tablet weiter unabhängig von iCloud oder Google …

      Danke, danke!

      Frage: Du richtest 2 Mountpunkte ein im obigen Link. Einmal steht rechts „nC_Pi_“ und einmal nur „nC_i_“! Ist das Absicht, oder fehlt da ein P? (Ich hab‘s einfach alles befolgt, verstehen tu ich nur ca. 15%)

      Liebe Grüße, Christian

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      1. Hallo Christian, da fehlt tatsächlich ein P … macht aber nix. Die Mountpoints brauchst Du, falls Du tatsächlich mal auf Dateiebene eingreifen können möchtest. Ansonsten wären Deine Daten nämlich im Container versteckt und im Notfall nicht erreichbar.

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  4. Okay. Tausend Dank! Man kann die Einstellungen ja in der Container-Station nacharbeiten. Hab ich gemerkt, da ich zunächst schon vergebene IP gewählt hatte … änder ich einfach noch!

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  5. Servus Stefan,

    die Mountpoints lassen sich nachträglich doch nicht mehr ändern. Man kann sie anschauen aber nicht editieren. Wenn jetzt da ein „p“ fehlt in „/share/CE_CACHEDEV1_DATA/Container/container-station-data/lib/docker/volumes/nC_(p)i_DATA/_data“ bedeutet das, dass ich im Wartungsfall auf Dateiebene (ssh-Verbindung?) schlechte Karten habe, weil dann dieses Verzeichnis gar nicht existiert oder was bedeutet das eigentlich?

    Liebe Grüße,

    Christian

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    1. Nein, das ist nicht schlimm … dann ist halt ein Schreibfehler im Pfadnamen. So, als ob „Christjan“ anstelle „Christian“ geschrieben steht. Ändert nichts an der Funktion.

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  6. Hallo nochmal,

    darf ich zu meiner obigen Frage noch eine weitere stellen: gestern war die nextcloud noch brav über bereits bestehende dyndns-Adresse zu erreichen.

    Sie hat im lokalen Netzwerk eine feste IP. Um unterschiedliche Geräte zu erreichen, wie das NAS oder den Rechner (z.B. VNC), nutze ich die DynDNS-Adresse der Fritzbox, gebe zusätzlich die vom Gerät verwendete Portnummer ein und zackbumm, war ich dort wo ich hinwollte – die Fritzbox leitete jeweils korrekt weiter/durch, obwohl die DynDNS-Weiterleitung ja bloß auf die Adresse Fritzbox verweist, die mit 1 endet und die anderen Geräte ja andere Endzahlen haben wie eben auch das emulierte RaspberryPi, auf dem unsere Nextcloud läuft … gestern ging das einwandfrei, jetzt nimmer?! Schluchz, stöhn, irgendwas ist immer …

    Hast Du ne Idee?

    Danke schonmal,

    Christian

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  7. Natürlich die DynDNS-Adresse als trusted domain im Verwaltungspanel der Cloud registriert …

    Du meinst die selbständige Portfreigabe in der Fritzbox?

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    1. Genau. Die Portweiterleitung in der FB muss korrekt gesetzt und auch aktiv sein (grünes Symbol? Hab‘s gerade nicht genau im Kopf). Was kommt denn, wenn Du Dich „von außen“ per Browser einloggen willst? Fehlermeldung der FB? Fehlermeldung der NextCloud? Oder einfach „keine Verbindung möglich“? Korrektes Protokoll gewählt?

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  8. Servus, gestern prüfte der Einrichtungswizard die korrekte Portdurchleitung. Das ging auch. Irgendwie ist das verlorengegangen. Ich habe jetzt die 2 Ports für die Weboberfläche, caldav & carddav sowie für die Verwaltungsseite der NC händisch auch als Portfreigaben in der FB ergänzt. Jetzt geht’s wieder.

    Danke für die Unterstützung,

    Christian.

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