Der Guzzler hat Löcher

Etwas mehr als gehofft, aber deutlich weniger als befürchtet … was ist passiert?
Vor 14 Tagen hatte ich einen Termin beim Kraftwagenzentrum zum Eisstrahlen. Ziel der Aktion war eine ehrliche Bestandsaufnahme, um zu entscheiden, ob der Guzzler länger bleiben darf.


Das Eisstrahlen ist eine ziemlich laute und schmutzige Angelegenheit, und leider stellte sich am Folgetag heraus, dass eine Spritleitung (vom Tank zur Pumpe) undicht geworden war … die musste also auch noch ungeplant instandgesetzt werden, was die Angelegenheit etwas langwieriger und teurer machte.


Allerdings hat sich gezeigt, dass die Grundsubstanz des Guzzlers gar nicht so übel ist – zwei Löcher in der Reserveradmulde sowie am Batteriekasten scheinen weniger dramatisch; übler schauen schon die vorderen Schwellerenden aus – hier hatten die Freunde aus den Staaten wohl schonmal großzügig mit draufgeschraubten Blechstücken gearbeitet, das war vorher absolut nicht erkennbar!

Bei der Abholung war der Tank ziemlich leer, so dass ich erstmal volltanken musste … aber es gingen wieder einmal nur gute 70 Liter hinein, wobei der Tank doch 95 Liter fassen soll? Komisch.

Was aber viel störender war: die Motortemperatur stieg im Stadtverkehr unaufhaltsam zur roten Linie an, so dass ich nach einigen Kilometern anhalten und nachschauen musste.

Gottseidank kein neuer Defekt, sondern einfach nur Nachlässigkeit der Werkstatt: man hatte zum Schutz des Kühlers einen Pappkarton zwischen Klimakondensator und Wasserkühler gesteckt und vergessen, diesen Schutz wieder herauszunehmen – das hab ich dann halt selbst schnell am Strassenrand erledigt.

Nebenbefund: zumindest die vorderen Alufelgen sind tatsächlich MB-Originalfelgen, denn nach Demontage der „Bremsstaubbleche“ (die in Deutschland wohl ohnehin nicht zugelassen sind) wurden 126er-Teilenummern sichtbar.

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